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Cardoncelli-Pilze: Was sie sind, wie man sie zubereitet und wie man sie in Öl konserviert

Veröffentlicht am 10. Mai 2023

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Vom Administrator

Cardoncelli-Pilze sind Wildpilze mit kräftigem Geschmack und festem Fleisch, die sich hervorragend zum Einlegen in natives Olivenöl extra eignen. Sie wachsen am Fuße wilder Kardonenpflanzen, von denen sie ihren Namen haben, und sind eine Spezialität der bäuerlichen Küche Süditaliens. Hier auf dem Weingut Tenute Conforti in San Giorgio Albanese in der Provinz Cosenza gehören die Cardoncelli-Pilze zu jenen Produkten, die den kalabrischen Herbst verkörpern: den Regen, die duftende Erde, die erwachenden Distelfelder. Mein Großvater sammelte sie im Morgengrauen, wenn der Tau die Hüte noch fest umschloss, und trug sie in einem mit Farnen bedeckten Weidenkorb nach Hause.

In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, was Cardoncelli-Pilze eigentlich sind, wo sie wachsen, wie man sie erkennt, wie man sie zubereitet und warum sie in unserem nativen Olivenöl extra von Carolea so köstlich schmecken. Ich teile mit Ihnen ganz klar, was ich von meiner Familie gelernt habe: wie man sie putzt, wie lange man sie kocht, wie man sie sicher lagert und wie viele Kalorien sie enthalten. Keine theoretischen Abhandlungen, sondern einfach die Erfahrung von jemandem, der diese Pilze schon sein ganzes Leben lang isst.

Was sind Cardoncelli-Pilze?

Der Kräuterseitling (Pleurotus eryngii) ist ein Pilz mit fleischigem Hut und festem Stiel, dessen Farbe von Beige bis Hellbraun variiert. Er wächst in Symbiose mit den Wurzeln bestimmter Wildkräuter, insbesondere der Wald-Kratzdistel, von der er seinen Namen hat. Er ist ein Freilandpilz und wächst nicht im Wald, sondern auf Wiesen, Brachflächen und an sonnigen Wegen in Süditalien.

Cardoncelli-Pilze haben festes, weißes Fleisch, das beim Kochen nicht zerfällt und eine angenehme Konsistenz behält. Ihr Geschmack ist fein und dennoch anhaltend, leicht nussig und nie aufdringlich. Dank ihres festen Fleisches eignen sie sich hervorragend zum Einlegen in Öl: Im Gegensatz zu wässrigeren Pilzen vertragen Cardoncelli-Pilze die Verarbeitung gut und bleiben auch nach monatelanger Lagerung im Glas knackig.

Wo Cardoncelli-Pilze wachsen

Der Kardoncello-Pilz stammt ursprünglich aus der Murgia-Hochebene zwischen Apulien und Basilikata, wächst aber auch wild in Kalabrien, auf den Hügelweiden und den Hochebenen von Sila und Pollino. Er bevorzugt trockene, kalkhaltige Böden, auf denen auch Artischocken gedeihen. Er sprießt im Herbst nach den ersten Regenfällen im September und Oktober, wenn der Boden feucht, die Tage aber noch warm sind.

In unserem Crati-Tal und auf den Weiden um San Giorgio Albanese wachsen Kräuterseitlinge in kleinen Beständen. Man findet sie nicht kiloweise unter Bäumen: Man muss geduldig suchen und die richtigen Stellen kennen. Kräuterseitlinge werden heute auch auf Substrat gezüchtet, was eine gute Nachricht ist: So kann man sie das ganze Jahr über ernten, ohne die Weiden zu übernutzen, und gleichzeitig Qualität und Sicherheit gewährleisten.

Wilder und kultivierter Cardoncello

Wilde Cardoncello-Pilze haben ein intensiveres Aroma und ein noch festeres Fleisch, sind aber selten und saisonal. Kultivierte Cardoncello-Pilze, die unter kontrollierten Bedingungen auf pflanzlichem Substrat gezüchtet werden, sind ganzjährig erhältlich, bieten gleichbleibende Qualität und sind absolut unbedenklich. Für unsere Ölkonserven wählen wir Cardoncello-Pilze in optimaler Größe aus, da uns die Konsistenz und Reinheit des Produkts wichtiger sind als die Wirkung eines riesigen Pilzes.

Wie man Cardoncelli-Pilze erkennt

Der Kräuterseitling ist einer der am leichtesten zu erkennenden Speisepilze, was mit ein Grund dafür ist, dass er selbst bei Laien so beliebt ist. Er hat einen runden Hut, der sich mit dem Wachstum abflacht, ist hellbraun und hat weiße oder cremefarbene Lamellen am Stiel. Der Stiel ist mittig oder leicht seitlich versetzt, kräftig, fest und weiß. Der Geruch ist angenehm, pilzartig, aber niemals unangenehm.

Dennoch möchte ich Ihnen einen Rat geben, der für alle Wildpilze gilt: Wenn Sie sich unsicher sind, pflücken oder essen Sie sie nicht. Das Sammeln von Wildpilzen sollte immer von einem Experten oder der zuständigen Pilzinspektion Ihres Gesundheitsamtes genehmigt werden. Wir haben diese Regel stets befolgt. Wenn Sie unsere Kräuterseitlinge in Öl kaufen, erhalten Sie garantiert ein sorgfältig ausgewähltes, sauberes und fachmännisch verarbeitetes Produkt – ganz ohne Risiko.

Wie man Cardoncelli-Pilze putzt und zubereitet

Cardoncelli-Pilze sollten so trocken wie möglich geputzt werden: Entfernen Sie mit einem kleinen Messer den erdigen Teil des Stiels und wischen Sie mit einem feuchten Tuch oder einer Bürste die restlichen Verschmutzungen ab. Vermeiden Sie es, die Pilze in Wasser einzuweichen, da das Fruchtfleisch Flüssigkeit aufnimmt und dadurch Geschmack und Konsistenz verliert. Spülen Sie sie bei Bedarf kurz unter fließendem Wasser ab und trocknen Sie sie anschließend sofort.

In der Küche entfalten Kräuterseitlinge ihr volles Potenzial auf einfache Weise. In der Pfanne mit Knoblauch, nativem Olivenöl extra und Petersilie angebraten, sind sie ein unübertroffener Klassiker: Zehn Minuten bei starker Hitze genügen. Gegrillt sind sie im Ganzen, beträufelt mit unserem Carolea-Öl und bestreut mit Pfeffer, ein Genuss. Sie eignen sich hervorragend zum Würzen von Pasta, zum Verfeinern von Risotto oder als Beilage zu unserem Black Pig. Und natürlich lassen sie sich auch in Öl einlegen und sind so jederzeit als Vorspeise oder Beilage servierfertig.

Gebratene Cardoncelli-Pilze: die Hausmethode

Für die sautierten Cardoncelli-Pilze schneide ich die Pilze in mundgerechte Stücke, erhitze reichlich natives Olivenöl extra mit einer ungeschälten Knoblauchzehe und brate sie in einer Pfanne bei starker Hitze an. Sie geben zunächst etwas Wasser ab; ich lasse es ohne Deckel verdampfen, damit sie bissfest und leicht gebräunt bleiben. Zum Schluss salze ich sie, gebe frisch gehackte Petersilie und nach Belieben eine Prise kalabrischen Chili hinzu. Mehr brauche ich nicht. Zehn Minuten später sind sie servierfertig.

Cardoncelli-Pilze in Öl: unsere Konserve

Kräuterseitlinge in Öl gehören zu den beliebtesten Konserven Süditaliens. Die Zubereitung ist einfach, erfordert aber Sorgfalt, da die Pilze in Öl eingelegt werden und die Sicherheit oberste Priorität hat. Zuerst werden die Pilze in einer Lösung aus Wasser und Weißweinessig blanchiert, wodurch der Säuregehalt gesenkt und die Pilze genießbar gemacht werden. Anschließend werden sie abgetropft, gründlich getrocknet und in unserem nativen Olivenöl extra eingelegt.

Essig ist nicht nur eine Zutat: Er bildet zusammen mit dem richtigen Säuregehalt die Schutzbarriere für die Konserve. Wir halten uns an die Richtlinien des Gesundheitsministeriums für das Einkochen und verwenden ausschließlich gesunde Rohstoffe und sterilisierte Behälter. Das Ergebnis ist ein knackiger und aromatischer Champignon, der sich hervorragend auf einer Scheibe selbstgebackenem Brot, zu unseren kalabrischen Wurstwaren oder als Beilage zu Fleischgerichten eignet.

Wie viele Kalorien enthalten Cardoncelli-Pilze?

Frische Cardoncelli-Pilze sind leicht verdaulich: Sie enthalten etwa 25–35 Kalorien pro 100 Gramm, sehr wenig Fett und einen hohen Anteil an Ballaststoffen und Wasser. Sie sind reich an Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor und liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Daher eignen sie sich ideal für alle, die eine schmackhafte und gleichzeitig kalorienarme Mahlzeit suchen.

Aber Vorsicht: Die in Öl eingelegte Variante verändert die Kalorienbilanz. Öl, selbst hochwertiges natives Olivenöl extra, liefert aufgrund seines Fettgehalts deutlich mehr Kalorien. Hundert Gramm Cardoncelli-Pilze in Öl (abgetropft) können je nach Ölgehalt 120–180 Kilokalorien enthalten. Sie sind zwar gesund, sollten aber wie alle in Öl eingelegten Gerichte in Maßen genossen werden.

Wie man Cardoncelli-Pilze konserviert

Frische Cardoncelli-Pilze lassen sich einige Tage im Kühlschrank in einer Papiertüte oder einem offenen Behälter aufbewahren, niemals jedoch in Plastik, da sie sonst faulen. Sie können auch eingefroren werden, am besten nach kurzem Anbraten in der Pfanne, und halten sich dann mehrere Monate. In Öl eingelegte Pilze, die in sterilisierten Gläsern und mit gut getrockneten Pilzen zubereitet werden, sind an einem kühlen, dunklen Ort lange haltbar.

Nach dem Öffnen sollte das Glas im Kühlschrank aufbewahrt werden, und die Pilze müssen immer mit Öl bedeckt sein. Ganz ehrlich: Wenn ein Glas aufgeblähte Deckel, seltsame Gerüche, Blasen oder Schimmel aufweist, probieren Sie den Inhalt nicht und entsorgen Sie ihn. Das Einlegen in Öl ist keine Kleinigkeit. Sicherheit geht immer vor Kosten.

Warum sollten Sie sich für die Cardoncelli-Pilze von Tenute Conforti entscheiden?

Seit über fünfzig Jahren bewirtschaftet unsere Familie hier in San Giorgio Albanese, im Herzen Kalabriens, das Land und stellt traditionelle Produkte her. Unsere Cardoncelli-Pilze in Öl werden sorgfältig ausgewählt, nach höchsten Sicherheitsstandards verarbeitet und mit unserem nativen Olivenöl extra Carolea konserviert. Wenn Sie uns anrufen oder schreiben, antworten mein Bruder oder ich persönlich – Sie erreichen uns niemals über ein Callcenter. Entdecken Sie Cardoncelli-Pilze und weitere Produkte. Konfitüren und Pickles In unserem Shop finden Sie passende Produkte. Kalabrische Wurstwarenzu Käse, zu unserem selbstgebackenes Brot und wir natives Olivenöl extra in einer Flasche.

Die Geschichte der Cardoncelli-Pilze in der bäuerlichen Küche

In der südlichen Landschaft sind Kardonenpilze seit Jahrhunderten ein Geschenk der Natur. In Zeiten knapper Vorkommen brachte der Herbst diese Pilze auf die Weiden, und das Sammeln war ein liebgewonnenes Familienritual. Wir brachen im Morgengrauen auf, wanderten zwischen den trockenen Kardonen hindurch, und der geübte Blick des Bauern wusste, wo er suchen musste. Es war ein echtes, nahrhaftes Lebensmittel, das nichts kostete außer der Anstrengung der eigenen Beine.

Meine Großmutter Rosa konservierte sie in Öl in großen Gläsern, die den Vorratsschrank für den Winter füllten. Sie sagte, Cardoncelli-Pilze seien das Fleisch der Armen gewesen, weil sie so sättigend und schmackhaft wie kaum ein anderes Gemüse waren. Diese Tradition führen wir bis heute fort: Unsere Cardoncelli-Pilze in Öl werden nach derselben alten Methode zubereitet, nur mit einigen zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen, die damals noch unbekannt waren. Der Geschmack ist jedoch unverändert.

Cardoncelli-Pilze: Nährwerte und Vorteile

Kräuterseitlinge sind nicht nur köstlich, sondern auch ein gesundes Lebensmittel. Sie sind fett- und kalorienarm, reich an Ballaststoffen, die für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und eine gesunde Verdauung sorgen. Sie enthalten Kalium, Phosphor und B-Vitamine sowie eine gute Menge an pflanzlichem Eiweiß. Da sie sehr zuckerarm sind, eignen sie sich selbst für anspruchsvolle Ernährungsweisen.

Wie alle Pilze enthalten auch sie antioxidative Verbindungen und eine geringe Menge Beta-Glucane, lösliche Ballaststoffe, deren positive Wirkung auf das Wohlbefinden erforscht wird. Sie sind kein Heilmittel, und kein einzelnes Lebensmittel kann Wunder bewirken. Doch im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung, zusammen mit unserem nativen Olivenöl extra, Gemüse und Hülsenfrüchten der mediterranen Küche, sind Cardoncelli-Pilze ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Entscheidend ist, wie immer, die Qualität der Zutaten und die Zubereitung.

Cardoncelli-Pilze und ihre passenden Speisen

Der Kräuterseitling ist ein vielseitiger Pilz, der hervorragend zu den kräftigen Aromen Kalabriens passt. Sautiert schmeckt er perfekt auf Bruschetta mit hausgemachtem Brot. In Öl eingelegt, ist er eine köstliche Vorspeise, die hervorragend zu einer kalabrischen Soppressata oder einem Capocollo mit Caciocavallo Silano-Spänen passt. Als Hauptgericht harmoniert er wunderbar mit kurzen Nudeln, Knoblauch und geriebenem Pecorino Crotonese DOP.

Mit einem mittelschweren kalabrischen Rotwein, wie einem Cirò aus Gaglioppo-Trauben, liegen Sie immer richtig. Seine Frische unterstreicht den delikaten Geschmack der Pilze, ohne ihn zu überdecken. Wer es gerne etwas schärfer mag, dem sei gesagt: Die sautierten Cardoncelli-Pilze mit einem Hauch kalabrischer Chili sind ein Markenzeichen unserer Küche. Und für ein perfektes Herbstgericht empfehlen wir Cardoncelli-Pilze mit Sila-Kartoffeln und einem Schuss unseres Carolea-Olivenöls: rustikale Einfachheit, die so manches komplizierte Rezept übertrifft.

Fehler, die man bei Cardoncelli-Pilzen vermeiden sollte

Der erste Fehler – ich wiederhole ihn, weil er der häufigste ist – besteht darin, Cardoncelli-Pilze zum Reinigen in Wasser einzuweichen. Das Fruchtfleisch saugt die Flüssigkeit wie ein Schwamm auf und gibt sie in der Pfanne wieder ab, sodass sie kochen statt bräunen und ihre köstliche Konsistenz verlieren. Reinigen Sie die Pilze trocken mit einem Tuch und einem kleinen Messer und spülen Sie sie nur kurz ab, wenn es unbedingt nötig ist.

Der zweite Fehler ist, sie bei schwacher Hitze und zugedeckt zu garen: So kochen sie im eigenen Saft und werden matschig. Man braucht einen großen Topf, hohe Hitze und keinen Deckel, da das Wasser verdampfen muss. Der dritte Fehler betrifft die Ernte: Wildpilze sollten niemals ohne vorherige Bestätigung der Art durch einen erfahrenen Mykologen verzehrt werden. Wer auf Nummer sicher gehen und es bequem haben möchte, ist daher mit vorselektierten und verarbeiteten Kräuterseitlingen in Öl gut beraten. Der letzte Fehler ist, zu vergessen, die Pilze im offenen Glas unter dem Ölspiegel zu halten: Der freiliegende Teil oxidiert und kann verderben. Nach dem Öffnen immer vollständig abdecken und im Kühlschrank aufbewahren.

Häufig gestellte Fragen zu Cardoncelli-Pilzen

Was sind Cardoncelli-Pilze?

Die Cardoncelli-Pilze (wissenschaftlich: Pleurotus eryngii) sind Speisepilze mit fleischigen Hüten und kräftigen Stielen, die in Symbiose mit den Wurzeln der wilden Distel wachsen, von der sie ihren Namen haben. Ihr Fleisch ist fest, weiß und hat ein feines Haselnussaroma. Sie wachsen im Herbst wild auf den Weiden Süditaliens und sind frisch, gebraten oder in Öl eingelegt sehr begehrt.

Wo wachsen Cardoncelli-Pilze?

Sie wachsen auf den Weiden und unkultivierten Kalksteinböden Süditaliens, insbesondere auf der Hochebene Murgia zwischen Apulien und Basilikata, aber auch in Kalabrien auf den Hochebenen Sila und Pollino. Sie keimen im Herbst nach den ersten Regenfällen im September und Oktober. Heute werden sie auch auf pflanzlichen Substraten angebaut, wodurch sie ganzjährig in gleichbleibender Qualität erhältlich sind.

Wie bereitet man Cardoncelli-Pilze zu?

Klassischerweise werden sie in einer Pfanne mit Knoblauch, nativem Olivenöl extra und Petersilie etwa zehn Minuten lang bei starker Hitze angebraten. Sie schmecken auch hervorragend gegrillt, als Beilage zu Pasta oder Risotto oder als Beilage zu Fleisch. Ihr festes Fruchtfleisch zerfällt beim Garen nicht. Sie sollten trocken geputzt werden; Einweichen in Wasser beeinträchtigt Geschmack und Konsistenz.

Sind Cardoncelli-Pilze in Öl unbedenklich?

Ja, bei richtiger Zubereitung. Champignons sollten in Wasser und Essig blanchiert, gründlich abgetrocknet und anschließend in sterilisierten Behältern mit Öl eingekocht werden. Dabei sind die Anweisungen des Gesundheitsministeriums für das Einkochen zu Hause zu beachten. Der Säuregehalt des Essigs dient als Sicherheitsbarriere. Eingemachte Produkte mit aufgeblähten Deckeln, ungewöhnlichem Geruch oder Blasenbildung sollten ohne vorherige Verkostung entsorgt werden.

Wie viele Kalorien enthalten Cardoncelli-Pilze?

Frische Cardoncelli-Pilze sind sehr leicht: etwa 25–35 Kilokalorien pro 100 Gramm. Sie sind kalorienarm und reich an Ballaststoffen und Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor. Die in Öl eingelegte Variante ist kalorienreicher, mit 120–180 Kilokalorien pro 100 Gramm (abgetropft), da das Öl zusätzlichen Fettgehalt hinzufügt. In Maßen genossen sind sie jedoch weiterhin ein gesundes Lebensmittel.

Wie werden frische Cardoncelli-Pilze haltbar gemacht?

Frische Cardoncelli-Pilze können einige Tage im Kühlschrank in einer offenen Papiertüte oder einem Behälter aufbewahrt werden, niemals in einem verschlossenen Plastikbeutel. Nach kurzem Anbraten in der Pfanne lassen sie sich einfrieren und sind dann mehrere Monate haltbar. Für eine längere Haltbarkeit empfiehlt es sich, sie in Öl einzulegen oder zu trocknen, wodurch sich ihr Aroma konzentriert.

Worin besteht der Unterschied zwischen wildem und kultiviertem Cardoncello?

Wilde Cardoncello-Pilze haben ein intensiveres Aroma und ein noch festeres Fleisch, sind aber selten und nur im Herbst erhältlich. Die auf einem pflanzlichen Substrat gezüchteten Pilze sind ganzjährig verfügbar, bieten gleichbleibende Qualität und sind absolut unbedenklich. Für Konserven werden Zuchtpilze aufgrund ihrer Sauberkeit und einheitlichen Größe oft bevorzugt, da so ihre Konsistenz und ihr Geschmack besser erhalten bleiben.


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